Renaissance und Reformation

Prägend: Martin Luther

Martin Luthers Spuren ziehen sich durchs Dresden Elbland– sie führen zu bedeutenden Orten im Leben und Werk des Reformators. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich Pirna: Zwar war Luther wohl nie dort. Seine Kirchenrevolte fängt jedoch auf gewisse Weise genau hier an: Der Ablasshandel des Pirnaers Johann Tetzel bringt Luther zur Weißglut – und treibt ihn 1517 zu einem folgenschweren Schritt: Mit harten Hammerschlägen nagelt er am 31. Oktober ein Plakat mit 95 kritischen Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. Bald schlägt die Reformation so hohe Wellen, dass Luther sein Leben bedroht sieht. Hilfe und Schutz bietet ihm Friedrich der Weise auf Schloss Hartenfels in Torgau. 

Auf Luthers Spuren in Torgau

In der prächtigen Residenzstadt im Dresden Elbland fällt Luthers neue Lehre auf fruchtbaren Boden: Torgau wird zu einer der wichtigsten Wirkungsstätten Luthers – und politisches Zentrum der Reformation: mit der ersten Taufe nach evangelischem Ritus. Der ersten Predigt in deutscher Sprache. Und mit der Torgauer Schlosskapelle auf Schloss Hartenfels als weltweit ersten evangelischen Kirchenneubau, 1544 von Luther geweiht. Hier fand die Ehefrau Luthers, Katharina von Bora, ihre letzte Ruhe. In der Stadtkirche St. Marien ist ihr Epitaph zu besichtigen.

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