Dresden Elbland - Die Wiege Sachsens

Sächsische Könige

Lange bevor Dresden zur Machtzentrale der Wettiner wurde, begann in der Markgrafschaft Meißen Sachsens Aufstieg. Auch nach über 1.000 Jahren beeindrucken hier die prachtvollen Zeugnisse dieser und folgender Epochen.

Prächtig: Meißen als Anfang

Alles fängt mit einer hölzernen Wehranlage an: 929 lässt sie König Heinrich I. hoch über der Elbe als Zeichen seiner Macht errichten. Meißen wächst dank des Zuzugs vieler Siedler aus dem Westen – und 1089 übernimmt das Fürstengeschlecht der Wettiner die Kontrolle über das spätere Sachsen. Und das bis 1918 nur mit kurzfristiger Unterbrechung.

Glänzend: Reichtum durch Silber

Der große Aufschwung kommt im 12. Jahrhundert: Erste Silberfunde sorgen im Erzgebirge für glänzende Augen. Markgraf Otto lässt jedermann schürfen, was ihm den zehnten Teil der Ausbeute – und den Beinamen „der Reiche“ einbringt. Meißen wächst zur prachtvollen Residenz, und die spätgotische Albrechtsburg entsteht von 1471 bis 1524 direkt neben dem Dom aus dem 13. Jahrhundert. Eine Pracht, die der Stadt bleibt, auch wenn Dresden im 16. Jahrhundert zur kurfürstlichen Residenz aufstieg.

Luxuriös: Im Zeichen der Schwerter

1710 startet Meißens zweite Karriere. Zwei Jahre nach Johann Friedrich Böttgers Erfindung des europäischen Porzellans lässt August der Starke hier eine Fertigung dieses neuen Luxusguts errichten. Bis zu 700 Menschen nehmen ihre Arbeit in der neuen Porzellanmanufaktur auf der Albrechtsburg auf.


Überstrahlend: Dresden die neue Residenz

Dresden: Seit dem 15. Jahrhundert die Residenz der sächsischen Herzöge, Kurfürsten und später Könige. Als 1485 der Besitz der Meißner Herzöge aus dem Haus Wettin unter den Söhnen Herzog Friedrich II. aufgeteilt wird, fällt die Vorentscheidung: Die albertinische Linie der Wettiner wählt Dresden als Residenz. Ein Jahrhundert später schafft die Regierung des Kurfürsten Johann Georg I. den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung Sachsens: Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges erlebt Dresden seine zweite Blütezeit. 

Kraftvoll: Das Augusteische Zeitalter

Friedrich August I., genannt „der Starke“, führt Dresden ins Goldene Zeitalter. Dieses „Augusteisches Zeitalter“ von 1694 bis 1763 bringt viel Glanz. Die pompöse Hofhaltung, prächtige Barockbauten und -gärten in Sachsen, ein überaus opulentes Kunstleben und die äußerst wertvollen Dresdner Kunstsammlungen sorgen in ganz Europa für Furore. Dresden steigt zur Kunstmetropole von europäischem Rang auf – und zum prächtigen Zentrum europäischer Politik, Kultur und Wirtschaft.


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