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Architektur

Leipziger Messe

Architektur · Leipzig · 129 m
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  • Messegelände der Leipziger Messe
    Messegelände der Leipziger Messe
    Foto: Leipziger Messe / Christian Kraus

Die Leipziger Messe (1993-1996) zählt weltweit zu den modernsten Messe- und Kongresszentren. Die bogenförmige Eingangshalle West ist das imposante gläserne Wahrzeichen. Dieses von Gerkan, Marg und Partner errichtete Meisterwerk der Architektur- und Ingenieurkunst ist Europas größte Vollglashalle.

Für die Leipziger Messe entstand im Norden der Stadt ein imposanter Gebäudekomplex, der an die großen Glasarchitekturen des 19. Jahrhunderts anknüpft und sie zeitgenössisch weiterentwickelt. Das zwischen 1993 und 1996 nach Plänen des renommierten Hamburger Architekturbüros Gerkan, Marg & Partner realisierte Messe- und Kongresszentrum umfasst 111.900 Quadratmeter Ausstellungsfläche in fünf Gebäuden und einen Landschaftspark mit 70.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Wahrzeichen der Anlage ist die bogenförmige Eingangshalle West, Europas größte vollverglaste Halle.

Leipzig ist mit seiner über 850-jährigen Handelstradition eine der ältesten Handelsstädte der Welt. Bis 1991 befand sich die Leipziger Messe zentrumsnah im Südosten der Stadt. Um besser an die Autobahn und den Flughafen angebunden zu sein, wurde der Standort dann an den nördlichen Stadtrand verlagert. In einem zwei Kilometer langen Tal entstand im städtebaulichen Niemandsland die Leipziger Messe als größte Einzelbaumaßnahme, die im Rahmen des „Aufbaus Ost“ nach der Wiedervereinigung realisiert wurde.

Der markanteste Bau ist die zentral gelegene Eingangshalle West, deren Stahl-Glas-Konstruktion das Büro gmp gemeinsam mit dem Londoner Architekten Ian Ritchie realisierte. Die bogenförmige Halle ist mit 30 Metern Höhe, 80 Metern Spannweite und einer Länge von 244 Metern ein Bau der Superlative und verbindet Architektur- und Ingenieurskunst. 25.000 Quadratmeter Glas werden von einer Stahlrahmenkonstruktion gefasst, die auf weiten Flächen ohne Stützen auskommt. Die gläserne Hülle des Gebäudes ist vollständig glatt, die 6.546 Glasscheiben sind mit „Structural-Glazing“-Technik ohne Dehnungsfugen eingefasst.

Der große transparente Messebogen steht in der Tradition von Bauten wie dem für die Weltausstellung 1851 in London entstandene Kristallpalast von Joseph Paxton.

Mit dem Rückgriff auf Messehallenbau-Motive aus dem 19. Jahrhundert nehmen die Architekten auf die historische Bedeutung des Messestandorts Leipzig Bezug. Gleichzeitig symbolisiert der imposante Bogen, der sowohl bauphysikalisch als auch technisch neue Maßstäbe setzte, mit seinem Brückenschlag auch das Projekt der deutschen Wiedervereinigung.

Öffnungszeiten

Das Objekt ist von außen jederzeit zugänglich, von innen laut Veranstaltungsplan.

Preise:

Ticketpreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Nächstgelegener Bahnhof der Deutschen Bahn: Bahnhof Leipzig Messe

Nächstgelegene Haltestelle ÖPNV (Bus, Straßenbahn o.ä.): Haltestelle "Messegelände"

Parken

Am Objekt befinden sich PKW- und Bus-Parkplätze.

Koordinaten

DD
51.396662, 12.403445
GMS
51°23'48.0"N 12°24'12.4"E
UTM
33U 319372 5697136
w3w 
///anpassung.falschen.kennen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
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Messe-Allee 1
04356  Leipzig
Telefon (00)49(0)341678-0

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