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Pilgerweg

Ökumenischer Pilgerweg

Pilgerweg · Oberlausitz
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  • In der Altstadt von Vacha sehen wir sehr schöne Fachwerkhäuser wie hier am Kirchplatz.
    / In der Altstadt von Vacha sehen wir sehr schöne Fachwerkhäuser wie hier am Kirchplatz.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Von der Werrabrücke blicken wir herrlich auf den Fluss.
    / Von der Werrabrücke blicken wir herrlich auf den Fluss.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Wartburg
    / Wartburg
    Foto: Jochen Keute, Thueringenweb
  • Wartburg
    / Wartburg
    Foto: Hans-Peter Merten, Thueringenweb
  • Der Obermarkt in Görlitz
    / Der Obermarkt in Görlitz
    Foto: Patrick Küpper, Outdooractive Redaktion
  • Die Peterskirche liegt direkt an der Grenze zu Polen.
    / Die Peterskirche liegt direkt an der Grenze zu Polen.
    Foto: Patrick Küpper, Outdooractive Redaktion
  • Der Reichenbacher Turm in Görlitz
    / Der Reichenbacher Turm in Görlitz
    Foto: Patrick Küpper, Outdooractive Redaktion
  • / Wasserkunst und Michaeliskirche
    Foto: Patrick Küpper, Outdooractive Redaktion
  • / ElisabethkemenateFoto: Ulrich KneiseBildeigner: Wartburg-Stiftung Eisenach
    Foto: Thueringenweb
  • / Auf diesem Turm an der Widemarkter Straße brüten Störche.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Ein Höhepunkt der Altstadt von Vacha ist das 1613 erbaute Rathaus.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Wegweiser auf dem Ökumenischen Pilgerweg
    Foto: Patrick Küpper, Outdooractive Redaktion
0 150 300 450 600 m km 50 100 150 200 250 300 350 400 450 472,1 km Unbekannt Peterskirche Semperkaserne und Wendischer Turm Runstedter See Wartburg

Der Ökumenische Pilgerweg führt als Teilabschnitt des Jakobswegs und der alten Via Regia von der polnischen Grenze bei Görlitz durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Vacha an der Werra. Hier hat der Pilger Anschluss an Jakobswege durch Hessen.
mittel
471,5 km
125:00 h
4641 hm
4601 hm
Auf dem Ökumenischen Pilgerweg wandern wir von der polnischen Grenze bei Görlitz durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Vacha an der Werra. Die Pilgerreise führt uns durch herrliche Landschaften wie die hügelige Oberlausitz, das Weinbaugebiet Saale-Unstrut, das Thüringer Becken oder den westlichen Thüringer Wald. Auf dem Weg machen wir Station in einigen der traditionsreichsten Städte Ost- und Mitteldeutschlands, unter ihnen Leipzig, Erfurt, Eisenach, Naumburg, Görlitz und Bautzen.
outdooractive.com User
Autor
Patrick Küpper
Aktualisierung: 21.02.2014

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
463 m
Tiefster Punkt
83 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Proviant, festes Schuhwerk, Regenschutz

Start

Stadt Görlitz (192 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.158568, 14.991680
UTM
33U 499418 5667458

Wegbeschreibung

1. Etappe – von Görlitz nach Buchholz (29 km)

Unsere Pilgerreise auf dem Ökumenischen Jakobsweg beginnt vor der Peterskirche in Görlitz. Die erste Etappe führt uns zunächst aus der östlichsten Stadt Deutschlands hinaus durch welliges Terrain nach Ebersbach und weiter in die Königshainer Berge. Nachdem wir das hügelige Waldland durchquert haben, geht es über Arnsdorf und Melaune zu unserem Etappenziel nach Buchholz.

2. Etappe – von Buchholz nach Bautzen (25,5 km)

Wir verlassen Buchholz in Richtung Westen und wandern durch die hügelige Landschaft der Oberlausitz mit ihren vielen kleinen Weilern und Dörfern. Am Ende der heutigen Etappe wartet mit Bautzen die historische Hauptstadt der Oberlausitz und das kulturelle Zentrum der Sorben auf uns.

3. Etappe – von Bautzen nach St. Marienstern (20,5 km)

In Bautzen überqueren wir ganz zu Anfang der Etappe die Spree und wandern anschließend aus der Stadt hinaus. Wie am Vortag pilgern wir auch heute wieder durch Hügelland und kleine Weiler. Der größte Ort den wir heute passieren ist Crostwitz, von wo es nicht mehr weit ist bis zu unserem Etappenziel, dem Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau.

4. Etappe – von St. Marienstern nach Königsbrück (26 km)

Vom Kloster St. Marienstern aus gehen wir eine Weile nach Norden über Felder nach Dürrwicknitz. Bald nach dem Ort erreichen wir die Kamenzer Straße, die uns über Nebelschütz in die namensgebende Stadt führt. Am Lessingturm verlassen wir die Geburtsstadt des Aufklärungsdichters Gotthold Ephraim Lessing und pilgern über Felder auf ein Waldgebiet zu, in dessen Mitte wir Schwosdorf durchqueren. Über Reichenau und durch ein weiteres Stück Wald erreichen wir schließlich Königsbrück, unser heutiges Etappenziel.

5. Etappe – von Königsbrück nach Schönfeld (18 km)

Nachdem wir Königsbrück verlassen haben, führt uns der Ökumenische Pilgerweg über Felder in den Wald. Am Ende der Wegstrecke durch den Wald wartet der Ort Tauscha auf uns. Weiter geht es über Felder nach Lötzschen. Wenn wir die Autobahn unterquert haben, ist es nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel Schönfeld.

6. Etappe – von Schönfeld nach Großenhain (15 km)

Der erste Teil der heutigen Etappe führt uns von Schönfeld nach Quersa. Die Landschaft ist hier deutlich flacher als noch am Anfang des Weges in der Oberlausitz. Von Quersa an folgen wir der Bahntrasse nach Folbern. Von hier aus geht es an der B98 entlang schnurgerade nach Großenhain, wo unsere heutige Tagesetappe zu Ende ist.

7. Etappe – von Großenhain nach Strehla (26,5 km)

Von Großenhain geht es auf der siebten Etappe des Ökumenischen Pilgerwegs an die Elbe. Über Feldwege und wenig befahrene Straßen gelangen wir nacheinander nach Weißig, Röda und Glaubitz. Hier folgen wir der B98 nach Zeithain, bevor wir in Gohlis schließlich an die Elbe gelangen. Am Flussufer pilgern wir nun bis zur Brücke, die uns auf die linke Elbseite zu unserem Tagesziel Strehla bringt.

8. Etappe – von Strehla nach Börln (22,5 km)

Durch leicht welliges Terrain führt uns die heutige Etappe von Strehla ziemlich geradlinig nach Westen. Nachdem wir das kleine Dorf Leckwitz passiert haben gehen wir eine längere Strecke durch Felder und am Waldrand vorbei und erreichen erst in Lampertswalde wieder eine Siedlung. Hier führt uns die Route weiter nach Dahlen, von wo es nur noch gut 5 km bis nach Börln sind.

9. Etappe – von Börln nach Nepperwitz (20 km)

Wir verlassen Börln durch einen kleinen Park und pilgern in Richtung Heyda. Kurz vor Heyda wenden wir uns nach links und gehen an einem Steinbruch vorbei. Über Dorneichenbach und Körlitz erreichen wir Wurzen. Wir durchqueren die Stadt, wandern ein Stück an einem Kanal entlang und queren die Mulde über eine Brücke, die uns nach Grubnitz bringt. Der nächste Ort nach Grubnitz ist unser Etappenziel Nepperwitz.

10. Etappe – von Nepperwitz nach Leipzig (25 km)

Die zehnte Etappe führt uns durch die östliche Peripherie von Leipzig ins Zentrum der sächsischen Metropole. Von Neppwitz folgen wir dem Weg in Richtung Machern, dessen Zentrum wir jedoch nicht betreten. Über einen Golfclub gehen wir an dem Ort vorbei und durchqueren anschließend ein kleineres Waldgebiet. Mit Panitzsch erreichen wir den ersten direkten Vorort von Leipzig. Durch die Stadtteile Sommerfeld, Paunsdorf und Sellershausen pilgern wir schließlich ins Zentrum der Stadt.

11. Etappe – von Leipzig nach Kleinliebenau (17 km)

Wir verlassen das Leipziger Zentrum in nordwestlicher Richtung über den Rosental-Park, der Teil der Leipziger Auenwälder ist. Kurz vor der Bahnlinie queren wir über drei Brücken die verschiedenen Arme der Weißen Elster und der Luppe, die an dieser Stelle in der Vergangenheit ein Binnendelta bildeten. Auf der anderen Seite folgen wir nun der kanalisierten Neuen Luppe bis nach Kleinliebenau.

12. Etappe – von Kleinliebenau nach Merseburg (18 km)

Wir verlassen Kleinliebenau, passieren einen Baggersee und unterqueren die Autobahn, die hier genau auf der Landesgrenze zwischen Sachen und Sachsen-Anhalt liegt. Anschließend folgen auf der zwölften Etappe dem mäandernden Lauf der Luppe und durchqueren dabei einige kleinere Dörfer. Nach dem Raßnitzer und dem Wallendorfer See erreichen wir Löpitz, wo wir die Luppe ein letztes Mal überqueren und weiter nach Merseburg wandern.

13. Etappe – von Merseburg nach Freyburg (27 km)

Von Merseburg aus führt uns der Ökumenische Pilgerweg in südwestlicher Richtung durch ein Gebiet, das stark vom ehemaligen Tagebau geprägt ist. Bei Frankleben und Großkayna wandern wir teilweise am Ufer von gefluteten Tagebauseen entlang. Über Felder erreichen wir Pettstädt und nach einem kürzeren Stück Wald sind wir schließlich in Freyburg an der Unstrut.

14. Etappe – von Freyburg nach Rossbach (12 km)

Von Freyburg aus wandern wir nach Süden und folgen der Unstrut flussabwärts bis zu ihrer Mündung in die Saale. Dort überqueren wir die Saale und gelangen an einem Wasserschloss vorbei nach Naumburg. Die Stadt ist für ihr mittelalterliches Zentrum und den Dom bekannt. In Naumburg wenden wir uns wieder nach Nordwesten und erreichen nachdem wir die Saale überquert haben Rossbach.

15. Etappe – von Rossbach nach Eckartsberga (18 km)

Nachdem wir Rossbach hinter uns gelassen haben, gehen wir hinauf auf die Höhen oberhalb des Saaletals. Bald haben wir eine herrliche Aussicht über das Tal. Bei Fränkenau verlassen wir die Saale schließlich und pilgern über welliges Terrain durch Felder und einige kleine Dörfer. Unseren Zielort Eckenberga erreichen wir hinter einer Hügelkette, von deren Gipfel man bereits weit ins Thüringer Becken sehen kann.

16. Etappe – von Eckartsberga nach Stedten (25,5 km)

Bald nach Eckartsberga erreichen wir mit Rudersdorf auch den ersten Ort in Thüringen. Anschließend geht es über die fruchtbaren Böden des Thüringer Beckens vor allem durch Ackerland. Wir passieren die Orte Oberreißen, Buttelstedt und Schwerstedt, bevor wir am Ende der Etappe in Stedten am Ettersberg ankommen.

17. Etappe – von Stedten nach Erfurt (23 km)

Von Stedten aus führt uns die 17. Etappe in südwestlicher Richtung in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Ähnlich wie am Vortag pilgern wir dabei durch flaches Ackerland. Über Hottelstedt und Ollendorf wandern wir rechts am Ettersberg vorbei, auf dessen anderer Seite die traditionsreiche Stadt Weimar liegt. Hinter Kerspleben überqueren wir die B/ und erreichen anschließend den Stadtrand von Erfurt. Im Zentrum ist unsere Tagesetappe zu Ende.

18. Etappe – von Erfurt nach Gotha (27 km)

Wir verlassen das Zentrum der thüringischen Landeshauptstadt und wandern parallel zur B7 in den südwestlichen Stadtteil Schmira. Nachdem wir die A71 unterquert haben, führt uns die Route mehr oder weniger parallel zur B7 durch die Ebene an Grabsleben und Tüttleben vorbei. Wenig später erreichen wir das Stadtgebiet von Gotha.

19. Etappe – von Gotha nach Mechterstädt (19 km)

Auch nach Gotha verläuft die Streckenführung des Ökumenischen Pilgerwegs parallel zur B7, die als Ferienstraße „Klassikerstraße“ alle „klassischen“ Städte Thüringens von Eisenach bis Jena miteinander verbindet. Da wir jedoch nicht direkt an der Bundesstraße entlang laufen passieren wir auf der 19. Etappe keinen einzigen Ort und erreichen erst in Mechterstädt wieder eine Siedlung. Mechterstädt liegt nicht direkt am Weg, weshalb wir für die Übernachtung ein Stück von der Strecke nach Süden gehen müssen.

20. Etappe – von Mechterstädt nach Eisenach (13 km)

Hinter Mechterstädt erreichen wir das westliche Ende des Thüringer Beckens. Das Terrain wird nun hügeliger und nach dem Dorf Burla erklimmen wir den Großen Hörselberg. Auf dem Grat wandern wir zum Kleinen Hörselberg und steigen wieder hinab ins Tal. Von Wutha-Farnroda folgen wir dem Lauf der Hörsel bis nach Eisenach.

21. Etappe – von Eisenach nach Oberellen (14,5 km)

In Eisenach beginnt der bergige Endspurt des Ökumenischen Pilgerwegs. Von der sehenswerten Altstadt aus wandern wir hinauf zur Wartburg, die im Süden hoch über der Stadt thront. Hier treffen wir auf den Rennsteig, dem wir in Richtung Clausburg durch den Wald folgen. Am Waldrand verlassen wir ihn jedoch und biegen nach links ab. Im Tal der Elte erreichen wir mit Oberellen unser vorletztes Tagesziel.

22. Etappe – von Oberellen nach Vacha (25 km)

Die letzte Etappe des Weges führt uns zunächst in südlicher Richtung nach Wünschensuhl. Anschließend wandern wir ein langes Stück Wegstrecke über bewaldete Hügel. Kurz vor Oberzella erreichen wir wieder Ackerland. Wir durchqueren den Ort und sind wenig später in Vacha an der Werra, wo unsere Wanderung auf dem Ökumenischen Pilgerweg zu Ende geht.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Görlitz

Anfahrt

Über die A4, B6, B99, und B115

Parken

In Görlitz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
471,5 km
Dauer
125:00 h
Aufstieg
4641 hm
Abstieg
4601 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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