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Wanderung

Gehen hält Fit

· 1 Bewertung · Wanderung · Dresden-Elbland
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Stadt Coswig
Karte / Gehen hält Fit
m 180 160 140 120 4 3 2 1 km
Ein Weg der besonders gut für das menschlich Herz-Kreislaufsystem ist.
Strecke 4,8 km
2:45 h
83 hm
84 hm
Höchster Punkt
193 m
Tiefster Punkt
140 m

Start

Koordinaten:
DD
51.139885, 13.601802
GMS
51°08'23.6"N 13°36'06.5"E
UTM
33U 402186 5666310
w3w 
///schullehrer.gemein.brücken

Wegbeschreibung

Von der Spitzgrundmühle aus steigen wir den Plattberg hinauf zum Weidenborn. Hier finden wir eine geologische Besonderheit, die Lausitzer Überschiebung. Der geologisch ältere Gneis der Hanglage hat sich über die geologisch jüngere Ton-Pläner-Schicht geschoben. Die Ausdehnung der Lausitzer Überschiebung reicht vom Jeschken über das Schönfelder Hochland bis in die Lößnitz. Das Wasser des Weidenborns wurde seit 1732 für die Adler-Bierbrauerei Coswig verwendet, durch eine Holzleitung führte man das Wasser zur Brauerei. Ein Stück dieser Holzleitung ist in der Dauerausstellung im Museum Karrasburg zu sehen. Im weiteren Verlauf führt unser Weg an einer bronzezeitlichen (1300-750 v.Chr.) Grabanlage vorbei. In diesem Gebiet wurden 14 Gräber gefunden, eine Bronzenadel blieb als Grabbeigabe erhalten, die heute im „Archäologischen Museum Dresden“ aufbewahrt wird. In der Nähe der Gräber wurde eine Brandstätte entdeckt, die möglicherweise der Einäscherung diente. Die Moselwiese, ein Feuchtwiesenbiotop, links liegen lassend, erreichen wir den Weißfischelteich. In dem ehemaligen Steinbruch war durch Niederschlagswasser ein Teich entstanden. Inzwischen ist hier der Verlandungsprozess so weit fortgeschritten, dass von einem Verlandungstümpel gesprochen werden kann. Schon bald erreichen wir den Gabelweg. Dieser stellte über Jahrhunderte die Verbindung zwischen Coswig und Moritzburg her. Erst als 1895 eine Straße durch den Spitzgrund und über den Ortsteil Auer nach Moritzburg gebaut wurde, verlor er an Bedeutung. Jetzt wird er für den Holztransport und natürlich durch Wanderer, Radfahrer und Reiter genutzt. Wir folgen der Markierung des Herz-Kreislauf-Weges und erreichen den Seerosenteich. Seinen Namen erhielt der Teich durch die Weiße Seerose (Nyphea alba), die etwa 1930 hier eingesetzt wurde. Unser Weg führt weiter an alten Siedlungsstätten vorbei, zuerst an der Schulmeisterwiese, wo in der Bronzezeit vor ca. 3000 Jahren germanische Goten lebten. Während die Schulmeisterwiese zu dieser Zeit ein Teich war, der den Wasserbedarf von Mensch und Tier deckte, waren die Hänge besiedelt. Im weiteren Umfeld wurden die bereits erwähnten bronzezeitlichen Hügelgräber entdeckt, die dieser Zivilisation zugerechnet werden können. Unweit von hier, östlich der Schutzhütte „Dicke Hanne“, liegt die Bohnswiese. Hier lag im Mittelalter das Walddorf Ponewitz, welches im 7-jährigen Krieg von 1756 bis 1763 wüst wurde. Die sechsfache sternförmige Wegekreuzung hatte im spätmittelalterlichen Verkehrsbild zwischen Kreyern, Ponewitz, Coswig und Weinböhla (Diebsteig) sicher besondere Bedeutung. Der Diebsteig führt uns zurück zum Spitzgrund. Das Rote Bächel begleitet uns, bis es in den Lockwitzbach mündet. Wir wandern den Talweg entlang, der sich beidseitig des Lockwitzbaches entlangschlängelt. Über den Lockwitzbach spannen sich hier einige gut restaurierte mittelalterliche Steinbrücken, die einst zum sogenannten Karrenweg gehörten. Schon bald erreichen wir den Spitzgrundteich. Hier wurde im Jahr 2000 nach über 50 Jahren eine umfangreiche Sanierung vorgenommen und auch das Wehr erneuert. Wenige Schritte weiter erreichen wir den Ausgangspunkt unseres Rundweges

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
51.139885, 13.601802
GMS
51°08'23.6"N 13°36'06.5"E
UTM
33U 402186 5666310
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(1)
Reinhard Heinrich
17.08.2020 · Community
Sehr angenehm zu gehen, Maximum an interessanten Stationen
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Gemacht am 16.08.2020
Foto: Reinhard Heinrich, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Strecke
4,8 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
83 hm
Abstieg
84 hm
Rundtour

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
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