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Wanderung Lockwitz, Mausoleum, Lugturm, Röhrsdorfer Park & Burgstädtel im Mai 2020

Wanderung · Dresden-Elbland
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Mandy Vogel
  • Maltengraben
    / Maltengraben
    Foto: Mandy Vogel, Community
  • / Goldnesseln
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  • / Maltengraben
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  • / Lugturm
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  • / Weiter Blick bis zur Sächsischen Schweiz
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  • / Natur auf dem Krähenhügel
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  • / Briese-Grund im Röhrsdorfer Park
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  • / Pfitzteich
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  • / Burgstädtler Linde
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  • / Oberhalb vom Lockwitztal
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  • / Autobahnbrücken über dem Lockwitztal
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  • / Lockwitzbach
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  • / Blick nach Dresden vom Krähenhügel
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  • / Mausoleum der Besitzer vom Lockwitzer Schloß
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m 300 250 200 150 100 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Die Tour beginnt in Lockwitz, führt zu beeindruckenden Weitsichten Richtung Dresdner Innenstadt und Sächsische Schweiz und durch grüne schattige Bachtäler.
mittel
Strecke 19,2 km
5:12 h
399 hm
393 hm

Wanderung mit weiten Blicken von Anhöhen und durch grüne schattige Bachtäler

Frühling (Heinrich Seidel, 1842-1906)

Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?

Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?

Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:

"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"

Meine heutige Wanderung beginnt in Lockwitz in dessen Ortskern ein schmuckes Schloss thront. Es entstand 1621 mit einem Umbau des Herrenhauses vom ehemaligen Lockwitzer Rittergut. Die Bankiersfamilie Kap-herr waren die letzten Besitzer und Bewohner bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Abseits des Ortes ließen sie auf dem nahen Krähenhügel ein Mausoleum als Begräbnisort errichten. Dieses Mausoleum ist mein erstes Wanderziel.

Stetig geht es bergauf bis zum Hügel, wo sich der Blick weit über das Land entfalten kann. Man sieht am Horizont die Türme der Frauenkirche, vom Rathaus, dem Schloss und der Hofkirche. Gegenüber reckt sich der Fernsehturm über dem langgezogenen Band des Elbtales in die Höhe und weiter rechts kann man bis zur Sächsischen Schweiz schauen. Und nun entdecke ich am Waldrand einen kleinen griechischen Tempel. Es ist das Mausoleum der einstigen Schloßbesitzer. Der Weg geht weiter entlang des Waldes vom Krähenhügel und taucht bald in ein hügeliges Land ein bevor der beeindruckend frischgrüne Wald des Maltengrabens beginnt. Die Vögel begleiten die Wanderung bergab mit einem lauten, munteren Gezwitscher aus angrenzenden Büschen und von den Bäumen herab. Die Landschaft gleicht manchmal einem naturbelassenen Naturreservat, aus dem auch umgestürzte Bäume nicht entfernt werden. Und davon gibt es zahlreiche, die wie Naturbrücken den Bachgraben kreuzen und dem Tal ein besonderes abenteuerliches Aussehen schenken. Links und rechts zieht sich der Wald die Hänge hinauf. Viele Bodendecker können im Schatten der dichten Baumkronen gedeihen, Scharbockskraut und kleine neue Bäumchen bilden einen dichten Teppich, durch den der Maltenbach seinen Weg findet. An der „Alten Landstraße“ wird der Wald verlassen und ich gehe nun den Lugberg hinauf auf dessen Spitze sich der alte Lugturm befindet, der ein bisschen an das Märchen vom Rapunzel erinnert. Davor wird am Wochenende viel Leckeres für eine Wanderrast angeboten: www.lugturm1880.de . Bratwurst vom Grill und selbstgebackener Kuchen sind sehr lecker und sollten unbedingt probiert werden. Dazu gibt es gekühltes Bier und Limonade oder einen heißen Kaffee.    

Für die Fortsetzung meiner Wanderung nutze ich das Faltblatt Streifzug 9 „Durch das Reich der Blütenkönigin von Borthen“ der DVB www.dvb.de/ausflugstipps . Ich laufe zurück zur Lockwitzer Straße, biege rechts ab und wende mich danach links zur Grenzstraße, die geradeaus über die Autobahn führen wird. Links öffnet sich bald ein sehr beeindruckend offner Blick in die Ferne. Weit hinten am Horizont erkennt man deutlich die Erhebungen der Sächsischen Schweiz. Das davor liegende Feld mit goldgelb blühendem Raps zieht die Blicke magisch an und die Lerchen in der Luft musizieren so schön, dass ich andächtig stehen bleibe, um die Gaben der Natur zu genießen. Weiter führt der Weg an Obstplantagen entlang bis nach Borthen. Nur noch wenige weißrosa Blüten sind an den zahlreichen Apfelbäumen zu erkennen. Die anderen haben ihre Blütenblätter schon dem Wind geschenkt und verwandeln sich gerade in kleine Früchte. Von Borthen geht es nach Röhrsdorf. Schon früh lässt sich der Turm des dortigen Schlosses erkennen. Im Schlosshof kann man eine Pause einlegen, um in den kleinen Geschäften des Sächsisch-Böhmischen Bauernmarktes zu stöbern.

Nun geht es auf der Schäfereistraße aus dem Ort hinaus. Parallel im Tal fließt der Briese-Bach. Kurz bevor er über eine Brücke überquert werden könnte, biege ich rechts ab und gelange zum Ufer eines kleinen Teiches. Danach beginnt der Röhrsdorfer Park, der 1771 im englischen Stil unter der Herrschaft von G. H. I. von Carlowitz angelegt wurde. Ein dichtes Blätterdach der Bäume und der linksseitige Hang spenden ausreichend Schatten, so dass neben dem Bachlauf viel üppiges Grün wachsen kann. Unzählige Vögel haben hier ihr zu Hause und ihr fröhliches Zwitschern erfüllt die Luft. Neben dem mäandernden Bachlauf geht es nach und nach bergauf bis zum Pfaffenteich. Hier wird der Weg bald breiter und endet an einem Betonplattenweg, dem man nach rechts folgt. Bald darauf lässt sich zwischen den Bäumen der Pfitzteich entdecken, auf dem viele Wasserläufer zum Beobachten einladen. Leise rauscht das Schilf im Wind an seinem Ufer.

Nun ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Am Ende des Betonplattenweges folge ich der Neuborthener Straße nach rechts bis zum Picknickplatz auf der linken Seite, zu dem ein Weg abzweigt. Er führt dann weiter in den angrenzenden Wald hinein. Es geht immerzu geradeaus zwischen den Bäumen hindurch, rechts sieht man ab und zu die angrenzende Obstplantage. Zwischen der bald erreichten Anhöhe vom Langen Berg und dem nachfolgenden Blauberg biege ich rechts ab Richtung Burgstädtel. Viele Baumreihen von Obstplantagen säumen meinen Weg. Man kann schon erahnen wie die vielen heranwachsenden Früchte im Sommer und Herbst nach der Ernte die aufgetürmten großen Holzkisten füllen werden. Im Ort wähle ich die Straße „Zur Linde“, die mich zu einem ~500 Jahre alten Baum führt. Von der Bank davor kann bei einer Rast der Blick über eine Wildblumenwiese Richtung Kreischa und zum Berg Willisch schweifen.

Oben an den Hängen des im Tal fließenden Lockwitzbaches setze ich den Weg fort, der immer wieder gut sichtbar mit einem gelben Punkt gekennzeichnet ist. An vielen Stellen könnte man bereits schmalen Wegen nach links folgen, die ins Tal abzweigen, aber der Weg geht abwechslungsreich kurvig durch den Wald hindurch bis zum Borthener Gründel mit einem kleinen plätschernden Bachlauf. Ihm folge ich dann ins Tal bis fast zum Ufer des Lockwitzbaches. Der Weg geht aber rechts wieder ein Stück nach oben und dann nach links am Hang entlang parallel zum Lockwitzgrund. Majestätisch recken sich die mächtigen Betonpfeiler der Autobahnbrücke aus dem Tal heraus in die Höhe und tragen das lange Band der Fahrspuren in luftiger Höhe. Nach einer Weile höre ich das Murmeln des Lockwitzbaches. Der Weg geht nun direkt neben dem talwärts fließenden Wasser entlang Richtung Lockwitz. Auf der Straße „Am Gückelsberg“ schließt sich der Wanderkreis und ich erreiche nun mit vielen schönen Eindrücken in der Erinnerung wieder den Startpunkt der Tour.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
299 m
Tiefster Punkt
137 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

z. B. Zwischen Lissabon und Porto ist die Infrastruktur noch nicht so gut ausgebaut. Die Etappen von einer Unterkunft zur nächsten können dementsprechend lang und abenteuerlich sein.

Start

Koordinaten:
DD
50.987581, 13.807926
GMS
50°59'15.3"N 13°48'28.5"E
UTM
33U 416331 5649120
w3w 
///kiste.abgekürzt.fehlenden

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
50.987581, 13.807926
GMS
50°59'15.3"N 13°48'28.5"E
UTM
33U 416331 5649120
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,2 km
Dauer
5:12 h
Aufstieg
399 hm
Abstieg
393 hm
Etappentour aussichtsreich botanische Highlights kulturell / historisch

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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