Elbland und Dresden werben gemeinsam um Touristen

03/23/2017

„Es wächst nun zusammen, was zusammen gehört“, sagt Bert Wendsche, Präsident des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland und Oberbürgermeister von Radebeul. Das Elbland und die Landeshauptstadt sind ein gemeinsamer Kulturraum mit langer Tradition und beachtlichem Potential. Die Geschichte der Wettiner verbindet beide Regionen von Torgau über Meißen bis nach Dresden. Nun sind auch die Kerngebiete der sächsischen Weinkulturlandschaft touristisch wieder vereint. Die Sächsische Weinstraße von Diesbar-Seußlitz nach Pirna schließt schon längst Dresden mit ein. Gemeinsam können unter anderem die Meissener Porzellanmanufaktur und die Porzellanausstellung im Zwinger beworben werden, ebenso der Besuch des Verkehrsmuseums am Neumarkt mit einer Fahrt mit dem Lößnitzdackel und der Weißeritztalbahn.


Gemeinsam stärker im Tourismus

Gemeinsam mit Dresden erreicht das Elbland fast sechs Millionen Übernachtungen. Das sind über vier Millionen mehr als die Region allein vorweisen kann. Strategische Grundlage für das Zusammengehen ist die vom Freistaat Sachsen verabschiedete „Tourismusstrategie Sachsen 2020“. Bis 2020 müssen die Managementorganisationen der Destination ihre Reisegebiete zu wirtschaftlich tragfähigen Destinationen entwickeln. Der Freistaat unterstützt diesen Prozess und fördert wettbewerbsfähige Reiseziele. Die Mitglieder des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland beschlossen das Konzept bereits im Jahr 2012.


Eine harmonische Verbindung für eine starke Marke 

Die Besonderheiten der Stadt Dresden und der Region Sächsisches Elbland sollen auch im neuen Markennamen erkennbar seien. „Somit war klar, dass zum starken Markennamen ‚Dresden‘ der bekannte Name für die umgebende Region hinzugesetzt werden sollte“, sagt Sindy Vogel, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland. Das Logo zeigt eine Spiegelung der Wörter „Dresden“ und „Elbland“ an einer horizontalen Linie, welche die Elbe als das verbindende Element andeutet.“

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